Arbeitsprozesse sind nicht länger eine standardisierte und sich wiederholende Abfolge von immer gleichen Tätigkeiten, sondern Dauer, Häufigkeit und Ablauf von Tätigkeiten wechseln dynamisch - Ständig. Schnell. Unvorhersehbar.
Sequenziell, parallel und im Wechselspiel finden Präsentation, Information, Kommunikation, Konzentration, kreatives und interdisziplinäres Arbeiten statt. Schnittstellen, sowohl zwischen den einzelnen Tätigkeiten innerhalb eines Arbeitsprozesses als auch projektübergreifend, werden häufiger und vielfältiger.
Nicht die Rolle (Manager, Berater, Assistenz, etc.) und deren Arbeitsinhalt (entscheiden, beraten, planen etc.) stehen im Mittelpunkt, sondern die ausgeübte Tätigkeit.
Tätigkeiten sind zunehmend losgelöst von Rolle oder Arbeitsinhalt, erheben aber einen Anspruch auf Differenzierung hinsichtlich der Umgebung und Arbeitsmittel.
So kann etwa die Tätigkeit „Kollaborieren“ durch die Nuancierung „abstimmend“ (spontan, kurz), „koordinierend“ (geplant, lang) oder „kreierend“ (Privatsphäre und besondere Arbeitsmittel benötigend) ergänzend differenziert werden. „Fokussieren“, „Lernen“, „Vernetzen und Kommunizieren“ oder „Regenerieren“ sind in unterschiedlichen Ausprägungen identifizierbare, wesentliche Tätigkeiten.
Activity Based Working schafft funktionale Angebote (Räume mit Arbeitsmittel und Services) für die unterschiedlichen Tätigkeiten. Die Trennung vom fest zugeordneten Arbeitsplatz wird zur Normalität.
(Auszug aus dem Briefing)
- Ort
- Wien, 1120
- Jahr
- 2024
- Fotos
- Hertha Hurnaus
- Grafiken
- propeller z