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Die Aufgabe, im östlichen überdachten Innenhof des Technischen Museums zusätzliche Ausstellungsflächen für eigenständige Sonderausstellungen bereitzustellen hält auf unterschiedlichen Ebenen Herausforderungen bereit:

Die erste und wichtigste Anforderung an das Objekt ist zunächst seine Funktionalität als Ausstellungsfläche, die optimale Voraussetzungen für eine variable Bespielbarkeit mit unterschiedlichsten Inhalten bietet; es muss also ein Bauwerk sein, vor allem unterstützende Funktion hat und erst durch die jeweilig gezeigten Inhalte komplettiert wird.

Andererseits muss der Einbau aber auch einen starken und eigenständigen Charakter zeigen um sich im sehr heterogenen und dichten Umfeld der bestehenden Exponate und Installationen behaupten zu können und sogar eine strukturierende und beruhigende Rolle einnehmen zu können. Zuletzt muss dass Projekt noch als Infrastrukturelle Massnahme für das Museum die barrierefreie Verbindung aller bestehenden und neuen Ausstellungsebenen des Museums bewältigen.

Unser Entwurf begegnet diesen Herausforderungen mit zwei Massnahmen: erstens der weitgehenden Entlastung und Befreiung der Zugangsebene von Ausstellungsflächen und Einbauten, um den freien Blick auf das Ruetzkraftwerk wieder freizulegen und ein Gegengewicht zum gewaltigen LD-Tiegel in der Westhalle wiederherzustellen, zweitens das Zusammenfassen der geforderten Flächen in einen kompakten Körper, der eine absolut klare Positionierung in den Bestandsebenen erhält.


Ort
Wien 15
Jahr
2016
Bauherr
Technisches Museum Wien
Kuratorin
Elisabeth Limbeck
Fotos
Hertha Hurnaus
Grafiken
propeller z

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